Agrarpolitik

Auf knapp 50 % der Landesfläche erzeugen Bayerns Landwirte hochwertige und gesunde Lebensmittel. Zusammen mit der Ernährungswirtschaft sind sie ein wichtiger Garant für einen vitalen ländlichen Raum. Dabei stehen Landwirte und Ernährungswirtschaft in einer globalisierten Welt mit weitgehend liberalisierten Agrarmärkten vor großen Herausforderungen.

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Aktuell

Digitale Zukunft für eine nachhaltige Landwirtschaft
Startschuss für das Kompetenz-Netzwerk Digitale Landwirtschaft Bayern – KNeDL

Laptop mit Bildern von einer Video-Konferenz

Foto: Bayern Innovativ GmbH

Bei einer Kick-off-Veranstaltung am 11. Juni 2021 mit Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und der praktischen Landwirtschaft wurde das Kompetenz-Netzwerk Digitale Landwirtschaft Bayern vorgestellt. Ziel des offenen Netzwerkes ist es, durch Vernetzung und Austausch die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Landwirtschaft zu sichern. Dazu zählen die frühzeitige Erkennung von Technologie- und Markttrends, die Forcierung von Innovationen in der Landwirtschaft und der Ausbau von Kooperationen innerhalb der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. 

Kompetenznetzwerk Digitale Landwirtschaft Bayern (Bayern Innovativ) Externer Link

Pressemitteilung vom 11. Juni 2021
Ministerin Kaniber zufrieden mit Ergebnissen der Agrarministerkonferenz

Ministerin vor einer Pinwand im Hintergrund

"Aus bayerischer Sicht hat die Konferenz wichtige Weichen für die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft gestellt", so Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Mit dem Vorschlag des Bundes, 65 Millionen Euro zusätzlich für den Insektenschutz bereitzustellen, erhält das Aktionsprogramm des Bundes den notwendigen Schwung und ist zugleich fair zu den betroffenen Betrieben. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Europabericht Nr. 10/2021 vom 4. Juni 2021
Evaluierung der Auswirkungen der GAP auf Klimawandel und Treibhausgasemissionen veröffentlicht

Gebäude der Bayerischen Vertretung in Brüssel

In zweiwöchigem Turnus erstellt die Bayerische Vertretung in Brüssel einen Bericht zu wesentlichen europapolitischen Themen. Die Berichte zur Landwirtschaft sind hier zusammengefasst nachzulesen. Unter anderem hat die Kommission am 01.06.2021 eine Bewertung der Auswirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf den Klimawandel und die Treibhausgasemissionen veröffentlicht. Die EU-Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind seit 1990 um mehr als 20 % gesunken, stagnieren aber seit 2010. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Mai 2021
Gemeinsame Agrarpolitik ab 2023 – Eckpunkte

Luftaufnahme eines Dorfes inmitten von Feldern und Wiesen

Die Agrarministerkonferenz (AMK) hat am 26. März 2021 einen Kompromiss zu wichtigen Fragen der nationalen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 erzielt. Dabei konnten wichtige bayerische Kernforderungen durchgesetzt werden. Die erzielten Beschlüsse sichern den weiteren Umbau hin zu einer noch nachhaltigeren Landwirtschaft. Für Bayern war entscheidend, die ökonomische Nachhaltigkeit der Betriebe weiter zu sichern. Denn deren wirtschaftliche Stabilität ist Voraussetzung dafür, dass diese die gesellschaftlich gewünschten Umweltleistungen auch erbringen können. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

StMELF aktuell: Gemeinsame Agrarpolitik ab 2023 - Eckpunkte pdf 367 KB

Online-Veranstaltung
EU-Biodiversitätsstrategie – Bedeutung der Teichwirtschaft und Fischerei

Luftbild der Teiche im Landkreis Tirschenreuth (LfL)

Naturnah bewirtschaftete Teiche sind vielfältig: Sie liefern hochwertige und regionale Nahrungsmittel, fördern die biologische Vielfalt und wirken sich ausgleichend auf den Wasserhaushalt aus. Die EU-Biodiversitätsstrategie für das Jahr 2030 sieht eine Ausweitung von Schutzgebieten auf 30 % der Fläche vor, davon sollen 10 % den Status "streng geschützte Gebiete" erhalten, in denen auf jegliche Nutzung vollständig zu verzichten ist. Aber würde ein solcher Verzicht tatsächlich zu mehr Biodiversität führen? Was passiert mit Teichflächen, die nicht mehr bewirtschaftet werden? Darüber sprachen am 12. Mai Vertreter der Fischerei mit der Politik. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Online-Veranstaltungsreihe
Green Deal – Zukunft gemeinsam gestalten

Frau Ministerin Kaniber im Gespräch mit zwei Herren

Die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union hat gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Technologie- und Förderzentrum in Straubing zu drei Lunchtime-Briefings eingeladen. Im Fokus standen Green Deal und "Neues Europäisches Bauhaus". Die drei vom Europäischen Rat vorgeschlagenen Kernthemen Klimawandel, Biodiversität und Bioökonomie wurden mit Politik, Wissenschaft und Praxis diskutiert. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Pressemitteilung vom 22. Januar 2021
Der Strukturwandel ist nirgendwo so gering wie in Bayern

Ministerin spricht - im Hintergrund ein Stall

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft schreitet in Bayern langsamer voran als in allen anderen Bundesländern. "Obwohl wir die meisten Betriebe und die kleinsten Strukturen haben, ist es uns gelungen, den Strukturwandel abzubremsen. Das macht mich stolz, trotz aller Sorgen um die für unsere Bauern schwierige Situation", sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, nachdem das Statistische Landesamt die neuesten Zahlen bekannt gegeben hat. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Hofnachfolge ist Familiensache
Studie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für Hofnachfolge-Strategie

Zwei Personen besiegeln eine Vereinbarung per Handschlag (Foto: PantherMedia/budabar)

Foto: PantherMedia/budabar

Die Sicherstellung der familiären Hofnachfolge ist eine zentrale agrarpolitische Aufgabe. Um mehr Klarheit zu bekommen, welche Rahmenbedingungen die Hofnachfolge begünstigen und welche Unterstützung sich die Landwirte dabei wünschen, hat die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums rund 2.200 Betriebsleiter befragt. Das mit großem Abstand gewünschte Modell ist die Hofnachfolge innerhalb der Familie. "Wir werden die Erkenntnisse der Umfrage nun genau bewerten und für die von mir geplante Hofnachfolge-Strategie nutzen", so Ministerin Kaniber.  Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Schwerpunkte

Reform der Gemeinsamen Agrarpolitk der EU (GAP)

Europaflagge

© kreatik/fotolia.com

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) unterliegt einem ständigen Anpassungsprozess. Gründe dafür sind beispielsweise die Herausforderungen beim Klima- und Ressourcenschutz, veränderte Agrarmärkte oder neue gesellschaftliche Erwartungen. Die letzte GAP-Reform wurde 2015 in Bayern umgesetzt und umfasst den Förderzeitraum bis 2022. Erste Details zur Umsetzung der GAP ab 2023 stehen in Deutschland fest. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) Agri
Innovative Ideen für die Landwirtschaft

EIP Agri - Logo

Die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) Agri ist ein neues Instrument der Europäischen Union, um die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu fördern. In Bayern sollen mit EIP-Agri Innovationen im Agrarbereich unterstützt werden. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Nachhaltige Landwirtschaft

Feldweg, der zu einem Dorf führt

Ziel Bayerns ist es, mittelständische bäuerliche Betriebe mit multifunktionalen Aufgaben und flächendeckender Landbewirtschaftung zu sichern. Das Ministerium setzt das Leitbild einer nachhaltigen Landwirtschaft um. Weitere Informationen enthält die Broschüre "Nachhaltige Landwirtschaft in Bayern". Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion

Broschüre "Nachhaltige Landwirtschaft" Externer Link

Unsere Zukunftsfelder

Die Erwartungen der Gesellschaft an gesunde, vielfältige und sichere Lebensmittel nehmen laufend zu, genauso steigen die Anforderungen an eine nachhaltige und umweltgerechte Landbewirtschaftung. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion