Berufe in der Hauswirtschaft

Fortbildung
Staatlich geprüfte/r Dorfhelfer/in

Die Fachschulen zur Ausbildung von Dorfhelferinnen und Dorfhelfer bereiten Hauswirtschafter/innen in verschiedener Form auf eine abwechslungsreiche und umfassende Tätigkeit vor.

Berufliche Tätigkeit

Eine Dorfhelferin tränkt ein Kalb; zwei Kinder sehen zu.
Dorfhelfer/innen unterstützen Familien in landwirtschaftlichen Haushalten, in denen ein Elternteil für längere Zeit ausfällt. Ebenso können auch ländliche Privathaushalte durch Vertretung der Hausfrau oder des Hausmannes Unterstützung in Krisensituationen erhalten.

Tätigkeitsbereiche

Dorfhelfer/innen arbeiten

  • als Angestellte/r von Dorfhelfer/innendiensten, Wohlfahrtsverbänden, Sozialstationen oder Kommunen oder
  • in selbständiger Tätigkeit in den Bereichen Dorfhilfe, Familienpflege, Altenhilfe, Behindertenarbeit.

Bildungsweg

Die Ausbildung ist zweigeteilt. Teil I wird an der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen in zwei Semestern mit Praktikum angeboten. Teil II übernimmt in einem Semester mit gelenktem Praktikum die Fachschule für Dorfhelfer/innen in Neuburg/D.

Berufsabschluss

Teil I der Abschlussprüfung findet an der Landwirtschaftsschule statt. Der Teil II der Abschlussprüfung wird an der Katholischen Fachschule für Dorfhelfer/innen durchgeführt.

Die Fortbildung zum Dorfhelfer/zur Dorfhelferin ist landesrechtlich geregelt. Je nach Bundesland kann die Bezeichnung variieren.

Daneben besteht die Möglichkeit der zweijährigen Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Familienpfleger/in. Sie liegt im Zuständigkeitsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Rechtliche Grundlagen

Allgemeine Rechtsvorschriften

Berufe der Hauswirtschaft

Übersicht der Berufe