Pressemitteilung
Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber zufrieden mit Ergebnissen der Agrarministerkonferenz

(11. Juni 2021) München - Die Bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber hat sich zufrieden mit dem Verlauf der Agrarministerkonferenz gezeigt. „Aus bayerischer Sicht hat die Konferenz wichtige Weichen für die Zukunft der Land- und Forstwirtschaft gestellt“, so Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Mit dem Vorschlag des Bundes, 65 Millionen Euro zusätzlich für den Insektenschutz bereitzustellen, erhält das Aktionsprogramm des Bundes den notwendigen Schwung und ist zugleich fair zu den betroffenen Betrieben. „Das sind wichtige Signale an die Landwirte, mit denen zusätzliche Auflagen ausgeglichen werden. Bayern hat diesen Weg des Ausgleichs der Gewässerrandstreifen bereits erfolgreich beim Volksbegehren vorgemacht“, so die Ministerin weiter.

Bayerns Agrarministerin zeigte sich außerdem sehr erfreut, dass die Länder ihrem Vorschlag gefolgt sind, Kunststoffeinträge in die Böden effektiv zu verhindern oder zumindest zu reduzieren. „Kunststoff und Mikroplastik haben in landwirtschaftlichen Böden absolut nichts verloren, sonst drohen Anreicherung und langfristige Ertragsverluste - wir müssen handeln, bevor es zu spät ist“, sagte Michaela Kaniber nach der Agrarministerkonferenz.

Im Bereich Tierwohl ist man nach Ansicht Kanibers weitergekommen. Ziel muss sein, mit der neuen Legislaturperiode die guten Konzepte der Borchert-Kommission und der dazugehörigen Machbarkeitsstudie aufzugreifen und eine Umsetzungsstrategie inklusive Förder- und Finanzierungsmaßnahmen vorzulegen. Damit die Landwirte neue Tierwohlställe auch bauen können und Planungssicherheit erhalten, sind Anpassungen im Umwelt-, Immissions-, Bau- und Planungsrecht notwendig, wie auch die Ministerkonferenz beschlossen hat.

Ein wichtiges Thema ist für Kaniber auch die Einführung einer Waldklimaprämie. Hier hat Bayern vor allem die Verantwortung des Bundes betont. Es brauche rasche und breit angelegte finanzielle Unterstützung der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer aller Besitzarten. Der Energie- und Klimafonds sollte entsprechende Beiträge zum Klimaschutz leisten. Damit kann eine Aufrechterhaltung der mit Wald und Holz verbundenen Klimaschutzeffekte sichergestellt werden. Jetzt gelte es, die noch offenen Fragen zügig zu klären. „Eine Waldklimaprämie für unsere Waldbesitzer finde ich richtig und wichtig. Wir müssen sie mit unseren bestehenden Förderangeboten eng verzahnen und dürfen auch den Verwaltungsaufwand nicht aus dem Auge lassen,“ sagte die bayerische Forstministerin.