Wald und Forstwirtschaft

Nachhaltige Forstwirtschaft ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Erhalt des Lebensraums Wald und die künftige Leistungsfähigkeit der vielseitigen "Produktionsstätte Wald".

Bayerische Waldbesitzer und Forstbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Urproduktion. Gleichzeitig erbringen sie vielfältige "kostenlose" Leistungen für die Gesellschaft.
Finanzielle Förderung und Beratung der Waldbesitzer sowie begleitende forstliche Forschung und Entwicklung tragen ihren Teil dazu bei, die Risiken des zu erwartenden Klimawandels für unsere Wälder abzumildern und so einen Beitrag zum vorbeugenden Klimaschutz zu leisten. Darüber hinaus spielt die Wertschöpfungskette Holz des Wirtschaftszweigs Forst und Holz eine tragende wirtschafts-, gesellschafts- und umweltpolitische Rolle im ländlichen Raum.

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Aktuelles

Holzbau muss zum Standard werden
Forstministerin Michaela Kaniber eröffnet innovatives Mehrfamilienhaus in Regensburg

Ministerin Michaela Kaniber bei der Eröffnung eines Mehrfamilienhaus aus Holz

Etwa 700 Kubikmeter Holz stecken im ersten Mehrfamilienhaus aus Holz in Regensburg, das Forstministerin Michaela Kaniber heute offiziell eröffnet hat. „Das ‚Haus auf Stelzen‘ der Bayerischen Staatsforsten zeigt auf eindrucksvolle Weise, welch riesiges Potential in unserem heimischen, klimaneutralen Öko-Rohstoff Holz steckt. Es ist ein faszinierendes Vorzeigeobjekt für den Holzbau und damit ein Sinnbild für die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der gesamten Wertschöpfungskette Forst und Holz“, sagte die Ministerin. Vor allem in Sachen Klimaschutz sei Bauen mit Holz unschlagbar. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Schreinerwettbewerb 2021
"Pure Möbel" ausgezeichnet

v. l.: Präsident des Bayerischen Schreinerhandwerks Konrad Steininger, Florian und Ramona Pfenning (Pfenning Massivholzmöbel), Hans Aumüller (Schreinerei Hans Aumüller), Josef Öttl (Schreinerei Öttl), Elisabeth Brugglehner (Schreinerei Brugglehner), Gerhard Köberlein (Schreinerei Köberlein), Forstministerin Michaela Kaniber auf der Bühne. Im Vordergrund Blumengestecke und die Sieger halten Urkunden in der Hand.

Heimisch, nachhaltig und ästhetisch – Forstministerin Michaela Kaniber hat auch in diesem Jahr die 14 besten bayerischen Schreiner beim Schreinerwettbewerb "Holz aus Bayern" ausgezeichnet. "Die prämierten Möbel zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig die gestalterischen Möglichkeiten unseres wertvollen Rohstoffes Holz sind. Gleichzeitig demonstrieren sie die Kreativität und das große handwerkliche Können unserer Schreiner", sagte Kaniber bei der Preisverleihung auf der Kleinen Gartenschau in Lindau. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

Pressemitteilung vom 2. Juli 2021

Staatsministerin Kaniber passt forstliche Förderung an
Einsatz von Kunststoffen im Wald vermeiden

Spitzahorn in einer Kunststoff-Wuchshülle

In Bayerns Wäldern wird es künftig keine staatliche Förderung für kunststoffbasierte Produkte mehr geben. Das hat Staatsministerin Michaela Kaniber heute in München verkündet: „Bayerns Wälder sind unsere grüne Lunge und das naturbelassenste Drittel Bayerns. Damit dort künftig weniger Plastik landet, stellen wir die Förderung von Kunststoffprodukten konsequent ein“. Die Förderrichtlinie für den Privat- und Körperschaftswald wurde der Ministerin zufolge bereits entsprechend ergänzt. Readspeaker-Icon - ein Klick aktiviert die Vorlesefunktion Mehr

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